STERILISATION (VASKETOMIE) DES MANNES IN WIEN

CHIRURGISCHE UNTERBRECHUNG DER SAMENLEITER ALS VERHÜTUNGSMETHODE

Vasektomie Sterilisation Wien

Auf einen Blick

Die wichtigsten Fakten zur Sterilisation (Vasektomie)

Beratungsgespräch mit Dr. Roland Resch

Sehr gerne steht Ihnen Dr. Roland Resch für ein Beratungsgespräch nach Terminvereinbarung zur Verfügung.

STERILISATION DURCH DEN SPEZIALISTEN DR. ROLAND RESCH

Die Zahl der Männer, die sich für eine Sterilisation als sichere Verhütungsmethode entscheiden, steigt stetig. Viele entscheiden sich nach abgeschlossener Familienplanung dafür, sich die Samenleiter unterbinden zu lassen. Die Vasektomie gilt als eine der sichersten Verhütungsmethoden, kann aber nicht immer rückgängig gemacht werden. Daher soll dieser Schritt wohl überlegt sein. Als sehr sicher gilt diese Methode aus folgendem Grund:
In den Hoden werden die Spermien gebildet und über den Samenleiter in die Harnröhre transportiert. Diese Spermazellen vermischen sich mit Sekret aus Prostata und Samenbläschen und stellen so das eigentliche Ejakulat dar. Steht der Weg über den Samenleiter für die Spermien nicht mehr zur Verfügung, bleibt das Ejakulat spermienfrei.

Gerne berate ich Sie hierzu in einem persönlichen Gespräch.

Ihr Dr. Roland Resch

Sterilisation (Vasketomie) des Mannes

GEEIGNETE KANDITATEN FÜR EINE STERILISATION (VASEKTOMIE)

  • Ihr Entschluss ist bestens überlegt und Ihre Familienplanung abgeschlossen
  • Sie sind in einer guten gesundheitlichen Verfassung
  • Sie sind mindestens 25 Jahre alt.

    Wichtig: Um eine Sterilisation durchführen zu lassen, müssen Sie in Österreich das 25. Lebensjahr erreicht haben. Diese Voraussetzung ist im Strafgesetzbuch (StgB) § 90 Abs. 2 festgehalten.

Sterilisation beim Mann Wien

Der Pearl-Index („Versagerquote“ einer Verhütungsmethode) für eine Sterilisation liegt bei 0,1 – d.h. von 1.000 Frauen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem sterilisierten Mann haben, wird maximal eine schwanger. Eine Verhütungsmethode mit höherer Sicherheit gibt es nicht.

4 Schritte zu einer Sterilisation (Vasektomie)

  • Narkose

    Die chirurgische Unterbrechung der Samenleiter erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf. Unser erfahrener Anästhesist führt im Vorfeld ein Gespräch mit Ihnen.

  • Methode der Sterilisation (Vasektomie)

    Im ersten Schritt werden durch zwei kleine Schnitte im Bereich des oberen Hodensackes die Samenleiter freigelegt und durchtrennt. Anschließend werden die Enden der Samenleiter umgeschlagen und getrennt im Gewebe versenkt, damit diese nicht wieder miteinander verwachsen können. Die Wunde wird mit selbstauflösendem Material verschlossen, sodass keine Fäden gezogen werden müssen. Eine Sterilisation ist nahezu nebenwirkungsfrei und Sie können unmittelbar nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen.

  • Ergebniskontrolle

    Das Ergebnis muss vor dem erstmaligen ungeschützten Geschlechtsverkehr noch durch zwei Proben überprüft werden. Zwölf Wochen nach dem Eingriff wird im Abstand von rund einer Woche das Ejakulat auf eventuell noch vorhandene Spermien überprüft. Bis zur ersten Untersuchung ist es wichtig, mindestens 25-mal ejakuliert zu haben, um auch die restlichen Spermazellen aus den Samenleitern zu entfernen. Erst nach dem Nachweis eines spermafreien Ejakulats haben Sie die Sicherheit und können ungeschütztem Geschlechtsverkehr nachgehen. Es empfiehlt sich jedoch auch ein halbes Jahr nach dem Eingriff eine zusätzliche Verhütungsmethode zu verwenden, da sich so lange noch „Restdepots“ im Körper finden könnten.

  • Nachpflege und Erholung

    Eine Sterilisation ist ein verhältnismäßig kleiner Eingriff, jedoch sollten folgende Punkte eingehalten werden: Hochlagerung und Kühlung am Tag des Eingriffes, um z.B. eine mögliche Schwellung oder Schmerzen zu lindern Sollte ein Wundschmerz bestehen, so ist dieser durch Schmerzmittel einfach unter Kontrolle zu halten Verzichten Sie bitte für eine Woche auf Geschlechtsverkehr und auf Sport. Dies ist wichtig, um den Wundheilungsprozess nicht zu gefährden. Schonen Sie sich generell für ca. eine Woche Nach rund zwei Tagen sind Sie wieder arbeitsfähig. Sportliche Aktivitäten können nach rund einer Woche wieder aufgenommen werden.

Sterilisation beim Mann

Sterilisation-Kombination mit anderen Eingriffen:

Eine Beschneidung kann im Zuge der Operation mit folgenden Eingriffen kombiniert werden:

WISSENSWERTES – FAQ
ZUR STERILISATION (VASEKTOMIE)

Wir haben uns bemüht, in den Beschreibungen die Sterilisation aus allen Blickwinkeln darzustellen. Nachfolgend finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen und deren Beantwortung zur Vasketomie.

Darüber hinaus bedarf aber jede Operation auch eines persönlichen Gesprächs. Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennen zu lernen und Sie beraten zu dürfen!

Ihr Dr. Roland Resch

Eine Sterilisation (Vasektomie) gilt als die derzeit sicherste Verhütungsmethode und das ist der Grund, warum sie viele Männer durchführen lassen. Ein weiterer Grund ist die „Pillenmüdigkeit“ oder Pillenunverträglichkeit bei Frauen. Es sollte aber auf alle Fälle die Familienplanung abgeschlossen und der Schritt wohlüberlegt sein.

Nach einer erfolgten Sterilisation liegt die Quote dennoch ein Kind zu zeigen bei 1:1000; d.h. eine von tausend Frauen wird trotz Sterilisation des Mannes schwanger. Gemessen wird das mit dem sog. Pearl Index, der in diesem Fall eben bei 0,1 liegt. Eine Verhütungsmethode mit höherer Zuverlässigkeit gibt es derzeit nicht.

Es gibt Rückoperationsmethoden, jedoch sind diese nicht immer erfolgreich. Ausschlaggebend sind hier die Zeitspanne zwischen der Sterilisation und dem Wunsch der Rückoperation, das Alter des Patienten und der bei der Sterilisation angewendeten Methode.

Wenn nach einer Vasektomie (Sterilisation) der Wunsch nach erneuter Zeugungsfähigkeit besteht, wird neben einer möglichen Rückoperation auch die Methode der Spermiengewinnung durch Punktion der Hoden und Nebenhoden angewendet.

Ja, die Produktion erfolgt weiterhin in den Hoden, aber durch die Unterbrechung des Samenleiters im Zuge einer Sterilisation, können die Spermien nicht mehr in die Harnröhre gelangen. Die gebildeten Spermien werden vom Körper abgebaut und das Ejakulat bleibt spermienfrei.

In Österreich ist gesetzlich, verankert im Strafgesetzbuch, ein Mindestalter von 25 Jahren vorgeschrieben.

Die Sterilisation wird ambulant durchgeführt und Sie dürfen kurze Zeit nach dem Eingriff wieder nach Hause zurückkehren.

Eine Vasektomie (Sterilisation) wird entweder in örtlicher Betäubung oder in Dämmerschlaf durchgeführt.

In den Hoden werden die Spermien gebildet und über den Samenleiter in die Harnröhre transportiert. Diese Spermazellen vermischen sich mit einem Prostatasekret und Samenbläschen und stellen so das eigentliche Ejakulat dar. Steht der Weg über den Samenleiter für die Spermien nicht mehr zur Verfügung, bleibt das Ejakulat spermienfrei.
Der Pearl-Index („Versagerquote“ einer Verhütungsmethode) für eine Sterilisation liegt bei 0,1 – d.h. von 1.000 Frauen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem sterilisierten Mann haben, wird maximal eine schwanger. Eine Verhütungsmethode mit höherer Sicherheit gibt es nicht. Die Produktion der Samenzellen wird weiterhin durch die Hoden ausgeführt, jedoch werden diese durch den Körper resorbiert. Auch findet durch eine Sterilisation keine Beeinträchtigung der Erektionsfähigkeit oder Ejakulation statt.

Nach einer Sterilisation wird zwölf Wochen danach das Ejakulat mindestens zweimal überprüft, ob dieses frei von Spermien ist. Um die Wege von allen Spermien zu befreien, muss bis zur ersten Untersuchung nach zwölf Wochen mindestens 25-mal ejakuliert werden. Erst nachdem die Untersuchungen gezeigt haben, dass das Ejakulat spermienfrei ist, können Sie sich auf Ihre Zeugungsunfähigkeit verlassen. Dennoch wird auch international empfohlen bis sechs Monate nach einer Vasektomie weiterhin Verhütungsmethoden anzuwenden, da solange noch Restdepots von Spermien in den Harnwegen vorhanden sein können.

Im Verhältnis zu anderen Operationen, stellt eine Sterilisation (Vasektomie) einen eher kleinen Eingriff dar.

  • Beachten Sie in jedem Fall unsere Anweisungen und Ratschläge.
  • Nach der Sterilisation kühlen Sie die Operationsregion, um möglichen Schwellungen vorzubeugen und eventuelle Schmerzen zu lindern.
  • Sollten Sie Schmerzen haben, so können Sie dagegen ein gängiges Schmerzmittel einnehmen.
  • Schonen Sie sich eine Woche und unterlassen Sie Sport und Geschlechtsverkehr in dieser Zeit, damit der Körper in Ruhe heilen kann.
  • An Ihren Arbeitsplatz können Sie in der Regel zwei Tage nach dem Eingriff wieder zurückkehren.

Es ist durchaus möglich, weitere Eingriffe zusammen mit einer Vasektomie durchführen zu lassen. Die häufigsten Eingriffskombinationen sind:

  • Beschneidung
  • Penisvergrößerung
  • Korrektur der Männerbrust (Gynäkomastie)
  • Fettabsaugung

Durch eine Sterilisation ändert sich die Erektionsfähigkeit nicht.

Zuallererst müssen Sie sich im klaren sein, ob Sie diesen Eingriff wollen, da durch diese Operation Ihre Zeugungsfähigkeit ausgeschlossen wird. Zwar gibt es Rückoperationsmethoden, aber Sie können sich nicht darauf verlassen, dass diese auch erfolgreich sind. Zusätzlich ist eine Sterilisation eine Operation und um dabei Risiken zu minimieren und den Heilungsverlauf zu gewährleisten, ist eine sorgfältige Vorbereitung durch Sie erforderlich.

  • Bedenken Sie die Endgültigkeit des Eingriffes.
  • Bedenken Sie, dass eine Sterilisation zwar die sicherste Verhütungsmethode ist, aber auch diese nicht 100% ist. Es kann nach einer erfolgreichen Sterilisation zu einer sog. Rekanalisation kommen, d.h. die Spermien finden trotz Unterbrechung des Samenleiters einen Weg in die Harnröhre.

Gemeinsam werden wir folgende Themen besprechen:

  • Operationsmethode, Risiken und Komplikationsmöglichkeiten
  • Zeugungsfähigkeit nach der Sterilisation und erforderliche Kontrollen des OP-Ergebnisses (Spermiogrammkontrollen)
  • Sie müssen in einem guten allgemeinen Gesundheitszustand sein und keine akuten oder schweren chronischen Erkrankungen haben. Diese würden einen Eingriff ausschließen.
  • Falls Sie an Bluthochdruckpatient oder Diabetes leiden, müssen Ihre Medikamente von Ihrem Arzt optimal eingestellt sein.
  • Falls Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, müssen Sie diese vor der Sterilisation absetzen oder durch Ihren Arzt durch geeignete Medikamente getauscht werden.
  • Alle Medikamente, alle pflanzlichen- oder Nahrungsergänzungsmittel welche die Blutgerinnung fördern, dürfen im Zeitraum von fünf Tagen vor- und nach der Sterilisation nicht eingenommen werden.
  • Sollten Fieber oder Herpesinfekte zum Operationszeitpunkt vorliegen, muss die Operation verschoben werden.
  • Nikotin verengt Gefäße, verringert die Durchblutung und kann dadurch zu ernsthaften Wundheilungsstörungen führen. Verzichten Sie daher auf Rauchen.
  • Bedenken Sie alle Dinge, die Sie nach der Sterilisation zu Hause benötigen und bereiten Sie diese vor. Dadurch unterstützen Sie einen erholsamen Heilungsprozess.
  • Übermäßiger Alkoholkonsum vor- und nach der Sterilisation ist zu unterlassen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser, um den Heilungsprozess zu fördern.

Auch eine Sterilisation eine Operation. Diese wird zwar als risikoarm eingestuft, aber trotzdem bleiben gewisse Risiken bestehen. Mein Team und ich treffen alle möglichen und erforderlichen Maßnahmen und sind technisch auf dem neuesten Stand ausgerüstet. Auch operiere ich nach den neuesten Erkenntnissen. Zusätzlich ist eine sorgfältige Vorbereitung durch Sie als Patient sehr wichtig. Dadurch werden die nachfolgenden Risiken gesenkt, die auch insgesamt nur sehr selten vorkommen: Lesen Sie diese bitte sorgfältig, um eine gut informierte Entscheidung treffen zu können.

  • Blutungen
  • Vorübergehende Schwellung und Blutergüsse
  • Vorübergehende Hodenschmerzen
  • Entzündungen der Nebenhoden
  • Bildung eines Spermagranuloms (schmerzhafte kleine Schwellung aufgrund einer Spermastauung an der Verschlussstelle)
  • Infektion
  • Postvasektomie-Syndrom (chronische Schmerzen nach einer Vasektomie, sehr selten)
  • Erfolgloser Eingriff, auch bei technisch einwandfreier Durchführung

Neben den o.a. Risiken bestehen bei jeder Operation allgemeine OP-Risiken:

  • Verwendete Medikamente oder Verbandsmaterial können allergische Reaktionen hervorrufen. Wenn Sie Kenntnis einer Allergie haben, teilen Sie uns das bitte mit. Wir werden entsprechende Maßnahmen treffen.
  • Manche Menschen reagieren auf gängige Narkosemittel allergisch. Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie ein Narkosemittel nicht vertragen, teilen Sie uns da bitte mit, damit unser Anästhesist entsprechende Vorkehrungen treffen kann.

Zwei Wochen nach der Sterilisation dürfen Sie keinen Sport betreiben und verzichten Sie bitte auf Geschlechtsverkehr. Mit dem Gang in die Saune warten Sie bitte sechs bis acht Wochen.

Im nachfolgend angegebenen Preis sind alle Kosten für den Eingriff enthalten.

Sterilisation (Vasektomie): € 1.890,-

Preise gültig bis 31.12.2022

Plastischer Chirurg Wien Dr. Roland Resch

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Es ist mir ein großes Anliegen, Sie durch umfassende Information bei Ihrer Entscheidung zu unterstützen. Zusätzlich ist eine vertrauensvolle Beziehung zu Ihrem Arzt notwendig.

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  • Sprechen Sie mit Dr. Roland Resch

    Ein erstes Beratungsgespräch, bei dem Sie umfassend über den von Ihnen geplanten Eingriff von mir informiert werden und Sie alle Fragen stellen können. Danach geben wir Ihnen alle Unterlagen mit nach Hause.

  • Überlegen

    In Ruhe überlegen. Zusätzlich schreibt der Gesetzgeber eine Überlegungsphase von 14 Tagen vor.

  • 2. Beratungsgespräch

    In einem zweiten Gespräch erläutern wir nochmals alle Aspekte des Eingriffs und gerne beantworte ich alle Ihre Fragen.

  • Operation

    Wenn Sie sich entschließen den Eingriff vorzunehmen, werden wir einen für Sie passenden Termin für die OP finden.